Erster Rohracher Weinberg-Lauf

Bericht und Fotos: Uli Kaiser

Am Sa, den 9. Juni kurz nach 15 Uhr war es soweit - der "Erste Rohrbacher Weinberg-Lauf" wurde gestartet. Nach Einstimmung mit Adrenalin generierenden Rythmen und der Begrüßung durch Organisator Uli Kaiser und Punker-Vorstandsfrau Birgit Roos machten sich etwa 40 Laufbegeisterte auf die Stecke, die zum Großteil dem "Weinwanderweg" folgte.
Sogar das Wetter spielte mit, wobei die Organisatoren kurzzeitig zittern mussten: im Start/Ziel-Bereich hatte eine Böse-Wetter-Böe einen Zeltling weggehoben, so dass er ganz schnell wieder abgebaut wurde. Dunkle Wolken und einige entfernte Donner ließen mehr befürchten, der Wettergott muss aber wohl ein großer Sportfan sein und verschonte das Event.
Natürlich war es eigentlich mit ca. 30 °C viel zu heiß, zumal die etwa 9 km lange Strecke über etwa 210 Höhenmeter führte und in machen Abschnitten durchaus trailigen Charakter aufwies. Aber die Sportler waren alle vernünftig, sind z.T. Bergpassagen gegangen, manche sind gleich im Tal geblieben. Es war ja kein toternster Wettkampf, sondern ein abwechslungsreicher Spaß-Lauf durch die Rohrbacher Weinberge ohne Startnummern und ohne Zeitnahme.
Als erste ging Lisa Hoffmann nach sagenhaften ca. 45 min durch's Ziel, kurz darauf Felix Hoffmann, ihr Ehemann. Uli Kaiser gratulierte den beiden zu ihrer Spitzenleistung und überreichte als Ehrenpreis jeweils eine gute Flasche Wein. Nach etwa 1,5 h waren auch die letzten im Ziel. Auch der "Besenwagen-Läuferin" Andrea Tenorth wurde eine Flasche Wein überreicht.
Zwei Erfrischungsstationen unterwegs und natürlich auch im Ziel halfen, den sicherlich hohen Flüssigkeitsverlust der Sportler wieder auszugleichen. Highlight dürfte die Station am Dachsbuckel - dem höchsten Punkt des Parcours - gewesen sein, wo als Überraschung der "Nachbarschaftskrach" mit wildem "Gebläse" die Aktivisten empfing. Hier wurde auch ein Schluck Dachsbuckelwein angeboten.
tl_files/bilder/2018/2018_06_erster_Weinberglauf/20180609_163034(0).jpgNach dem Lauf traf man viele Sportler und Helfer sowie den Nachbarschaftskrach beim Gockelfest der Kleintierzüchter. Erste Äußerungen von Sportlern und auch Helfern waren sehr positiv, Freude und Spaß standen im Vordergrund.
Nach diesem Erfolg, der auch durch einen nachfolgeden Bericht in der RNZ beim "Blick in die Stadtteile" Anerkennung fand, will Uli Kaiser im nächsten Jahr auch den zweiten Rohrbacher Weinberg-Lauf organisieren.
Nicht versäumt werden sollte, allen irgendwie Beteiligten - sei es bei der Streckenerkundung und den Testläufen, der Werbung (Homepages und Newsletter von Bahnstatt-Lauftreff, Punker, Stadtteilverein sowie Obst, Garten und Weinbauverein), der Leihgabe von Ausrüstungen, der Vorbereitung und der konkreten Mithilfe vor, während und nach dem Lauf, ganz herzlich zu danken. Wie Uli Kaiser betont, hätte ohne diese Untersützung der Erste Rohrbacher Weinberg-Lauf nicht statfinden können.

Andrea, Besenwagen-Läuferin (Bild rechts): „Mein allererster Lauf – ich bin im Ziel und lebe noch! Und starte hiermit eine „Challenge“ fürs nächste Jahr: Welche(r) Läufer(in) überbietet meine 1 ½ Stunden Laufzeit im nächsten Jahr?“