Cafe del Mundo "Dance of Joy"

Bericht: Sieglinde Körper / Fotos: J. Brücher, V. Schenk

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Am  vergangenen Freitag war das Gitarren-Duo Cafe del Mundo, 2 begnadete Gitarrenkünstler, bereits zum 2.Mal auf Einladung des Punker zu Gast im Roten Ochsen   und schenkte uns einen unvergesslichen Abend. Neben Titeln von Astor Piazolla sowie Tango- und Bossa überzeugten Jan Pascal und Alexander Kilian auch mit hinreißenden Eigenkompositionen, zu denen sie sich während mehrerer Konzertreisen in europäische  Länder inspirieren ließen. Auch erheiternde, kleine Geschichten und Anekdoten aus dieser Zeit ließen die Musiker immer wieder einfließen.  Mit großer Virtuosität, mal einfühlsam und dann wieder leidenschaftlich, bespielten sie ihre Instrumente und verzauberten die Gäste in einem ausverkauften Haus.

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Jutta Glaser "Kantoj"

Gelungene Eröffnung des Rohrbacher Herbstes 2018 mit Jutta Glaser und Band

Bericht: Andrea Tenorth / Fotos: V. Schenk, R. Hackbusch, C. Mundus

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Die Jazz-Musikerin Jutta Glaser im „Roten Ochsen“ in Rohrbach, das hat Tradition. Aber Jutta Glaser mit Band und Weltmusikim Gepäck, das war Premiere im doppelten Sinne. Nach 5 Jahren Abwesenheit präsentierten hochklassige Musikerinnen und Musiker zum Auftakt des „Rohrbacher Herbstes 2018“ gut gelaunt erstmals das neue gemeinsame Programm „Kantoj“ (Esperanto für „Lieder“).

Angekündigt waren Worldsongs, die unter die Haut gehen. Das Versprechen lösten Jutta Glaser (Gesang, Monochord, Shrutibox), Zélia Fonseca (Gitarre, Stimme), Marcio Tubina (Percussion, Saxophon, Querflöte), Philipp Neuner-Jehle (Kontrabass) und als Gast aus Rom Ivano Fortuna (Schlagzeug, Percussion) ein: Die Set-Liste umfasste 15 Titel mit Volks- und Wiegenliedern aus Irland, England, Rumänien, aber auch aus Brasilien, Argentinien, Indien, Haiti und Afrika

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Immer noch Tradition - Schlumpelverbrennung bei der Rohrbacher Kerwe

 

Ein Kommentar von Valentina Schenk zur Schlumpelverbrennung 2018

Wieder regte sich Wiederstand gegen die Schlumpelverbrennung in Rohrbach, die 2016 als abgeschafft galt, 2017 aber wieder eingeführt wurde.

Während für manchen das Wohl und Weh der Kerwe an der Schlumpelverbrennung hängt und für andere nun eine „gute Form“ der Schlumpelverbrennung am Kerweende gefunden scheint, gibt es Menschen, die sagen “jegliche Form der Schlumpelverbrennung muss ohne uns stattfinden“ und in der Rathausstraße war zu lesen:“ Verbrennt die Kerwe, bitte keine Frauen mehr!“

Ich bin weiter der Meinung, es kann keine humane, keine angemessene Form der Verbrennung einer menschlichen Figur geben und mit ein wenig Fantasie kann die Kerwe ohne diese „Gaudi“ froh und stimmungsvoll ausklingen.

Jetzt, da die Rohrbacher Kerwe das letzte Mal in der bisher organisierten Form gefeiert wurde, lohnt es sich wieder darüber nachzudenken.


Kommentar zur Schlumpelverbrennung 2017
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Im vergangenen Jahr hat der Stadtteilverein beschlossen, das Kerwe-Kätsche, so wurde die Dame nämlich bis vor ein paar Jahren genannt, nicht weiter zu verbrennen. Das wurde mit gutem Grund beschlossen, denn es handelt sich dabei, um das Verbrennen einer menschlichen Figur, Symbolik hin oder her - auch unabhängig von ihrem Geschlecht- wobei wäre ein Kerwe-Schlumbler denkbar?

Die Frau soll nun am Kerwe-Montag wieder mit großem Getöse und als Gaudi, oder ironisch inszeniert, am Rathaus abgeholt werden, dann durch eine Strohpuppe ersetzt, zum Kerweende verbrannt werden.

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Stadtteilfrühstück 2018

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Bilder: Raabe Hackbusch & Valentina Schenk

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Heidelberg hatte den lebendigen Neckar ... wir hatten unser lebendiges Rohrbach. Frühstücken und leben in Rohrbach. Und weil es sich mit vollen Mund nicht gut spricht, gibt es dazu zwar wenig Text, aber um so mehr Bilder.

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Sanierung Leimer Straße „Nord“ und Bürgerbeteiligung Hospital in Gefahr

Streik im Bezirksbeirat Rohrbach - Bezirksbeiräte verlassen den Saal

tl_files/bilder/2017/2017_10_Leimerstrasse_als_Fahrradstrasse/Bild.JPGBericht und Fotos: E. Wolfin

Die vergangene Bezirksbeiratssitzung Rohrbach vom 12.06.2018 war wohl die kürzeste Sitzung überhaupt. Im Vorfeld hatten die Bezirksbeiräte zusätzlich die Behandlung zweier wichtiger Themen (Sanierung Leimer Straße und Bürgerbeteiligung Hospital) auf der kurzen Tagesordnung erbeten, aber die Stadt lehnte dies ab. Nachdem schon seit langem Frustration und Unmut darüber herrscht, dass der Bezirksbeirat bei wichtigen Themen teilweise nicht oder nur unzureichend eingebunden wird, kam es nun zum Eklat.
Direkt nach der Bürgersprechstunde verlas der Stadtteilvereinsvorsitzende Fuchs eine Erklärung, in der die Beiräte forderten, künftig zu allen den Stadtteil betreffenden wichtigen Themen gehört zu werden. Danach verließen fast alle Rohrbacher Bezirksbeiräte aus Protest den Versammlungsort, um ein Zeichen zu setzen. Die Sitzung war damit nicht mehr beschlussfähig und wurde vorzeitig beendet.

Ausführlich wird hierüber auf den Webseiten des Stadtteilvereins, von RNZ online und Stadtpolitik Heidelberg berichtet:

www.stadtteilverein-rohrbach.de

www.rnz.de/nachrichten/heidelberg_artikel,-eklat-in-rohrbach-weil-zwei-themen-nicht-behandelt-werden-sollten-verliessen-die-bezirksbeiraete-den-s-_arid,365493.html

http://stadtpolitik-heidelberg.de/?q=node/2201

Nachtrag vom 22.06.2018: Am Ende der Sitzung des Bezirksbeirates wurde ein schriftlicher Antrag an OB Prof. Dr. Würzner an Herrn Schmidt als Vertreter des OB-Referates übergeben, eine Sondersitzung des Bezirksbeirates zu den Themen "Wohnungspolitisches Konzept für das Hospital" sowie "Sanierung der Leimerstraße" einzuberufen (Antrag von 13 der 15 anwesenden BB-Mitgliedern  unterschriebenen).

Erster Rohracher Weinberg-Lauf

Bericht und Fotos: Uli Kaisertl_files/bilder/2018/2018_06_erster_Weinberglauf/IMG-20180609-WA0011.jpg

Am Sa, den 9. Juni kurz nach 15 Uhr war es soweit - der "Erste Rohrbacher Weinberg-Lauf" wurde gestartet. Nach Einstimmung mit Adrenalin generierenden Rythmen und der Begrüßung durch Organisator Uli Kaiser und Punker-Vorstandsfrau Birgit Roos machten sich etwa 40 Laufbegeisterte auf die Stecke, die zum Großteil dem "Weinwanderweg" folgte.
Sogar das Wetter spielte mit, wobei die Organisatoren kurzzeitig zittern mussten: im Start/Ziel-Bereich hatte eine Böse-Wetter-Böe einen Zeltling weggehoben, so dass er ganz schnell wieder abgebaut wurde. Dunkle Wolken und einige entfernte Donner ließen mehr befürchten, der Wettergott muss aber wohl ein großer Sportfan sein und verschonte das Event.

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Der Islam hat viele Gesichter – Die Würde des Menschen

Bericht: Mirjam Mohr / Bilder: Nora Wohlfarth

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Religion, Emanzipation, Kopftuch und Menschwürde – um diese Themen drehte sich am 30. November 2017 die zweite Veranstaltung der Reihe „Der Islam hat viele Gesichter – was befremdet uns, was verbindet uns“. Erneut hatte die AG-Asyl – Rohrbach sagt JA gemeinsam mit dem punker e.V. ins Alte Rathaus eingeladen – diesmal berichteten ein schon länger in Deutschland heimischer Syrer und zwei vor dem Krieg geflüchtete Syrerinnen aus ihrem Leben und ihren Erfahrungen in Syrien, auf der Flucht vor dem Krieg sowie in Deutschland und mit den Deutschen. Rund 40 Zuhörer waren gekommen, um mit den dreien teilweise durchaus kontrovers zu diskutieren. Yahya Madani kam bereits 1989 aus Syrien nach Heidelberg und übte verschiedene Berufe aus, unter anderem arbeitete er als freier Journalist für den WDR. Nachdem er zwischenzeitlich wieder in sein Heimatland gezogen war, kam er Ende 2011 zurück nach Deutschland. Nourhan Hadidi und ihre Mutter Iman Karboutli kamen Ende 2015 als Kriegsflüchtlinge nach Deutschland, landeten zunächst in Passau und anschließend in Dresden, bevor es ihnen gelang, nach Heidelberg zu ziehen, wo Yahya Madani, den sie aus Syrien kennen, inzwischen wieder lebt.

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Der Punker e.V. – vernetzt und gut gerüstet für die Aktivitäten in 2017/2018

von Jürgen Ripplinger

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In Februar 2017 trafen sich der erweiterte Vorstand und weitere interessierte Punker in der Jugendherberge Dahn in der Pfalz zu einer zweitägigen Klausur.

Wo stehen wir? Was haben wir in 2016 - im Jubiläumsjahr des Stadtteils- unternommen, was ist uns als punker besonders wichtig, was planen wir für 2017 und wer arbeitet bei welchen Aktivitäten aktiv mit.

Mit viel Engagement und Spaß, mit professioneller Moderation (Andrea Tenorth), Visualisierungstechniken und pfiffigen Methoden wie z.B. die „Turmbauaktion“ haben wir zwei Tage intensiv an unseren Themen gearbeitet.

 

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Das Rohrbacher Bücherregal

tl_files/bilder/2015/2015_04_Das_Rohrbacher_Buecherregal/DSC07104.JPGBericht und Bilder von Raabe Hackbusch und Gerhard Peterstl_files/bilder/2015/2015_04_Das_Rohrbacher_Buecherregal/DSC07102.JPG

Am letzten Donnerstag  war es so weit:  Als sechster Stadtteil Heidelbergs hat auch Rohrbach sein Öffentliches  Bücherregal bekommen. Zwar wurde es zunächst am falschen, aber sechs Stunden später dann doch noch rechtzeitig vor der Einweihung am richtigen Ort neben der Litfaßsäule an der Ecke Rathausstraße/Amalienstraße tief verankert, sorgfältig geputzt und bei einem Glas Sekt seinen Nutzer*innen übergeben.

Zahlreiche punker und andere Interessierte waren zur kurzfristig anberaumten Einweihungsfeier gekommen, brachten auch gleich, wie gewünscht, reichlich Bücher mit – von denen nicht wenige am selben Abend auch wieder verschwanden und somit ihren Besitzer und Leser wechselten. ... hier weiterlesen