Aus unserer Mitte

von Franz Maucher

tl_files/bilder/2018/2018_02_Bericht_Ramadami/Ramadami_bei_1250_Jahrfeier_klein.JPG Seit sechs Jahren lebten sie in Heidelberg, seit 2 Jahren in Rohrbach: ein junges Ehepaar aus Serbien, zwei Töchter, Zwillinge, die noch in Serbien geboren wurden, ein weiteres Mädchen hier in Deutschland, ebenfalls der Jüngste. Inzwischen sind die Kinder 7, 6 und 3 Jahre alt. Der Vater war in den letzten zwei Jahren in Ausbildung, wollte zuletzt einen neuen Arbeitsplatz antreten, die Vertragsunterzeichnung sollte am 17.1.2018 erfolgen, die Zusage lag vor. Die Mutter war mit den vier kleinen Kindern voll eingespannt, gesundheitlich oft belastet, hatte im Januar angefangen zu arbeiten. Die beiden älteren Töchter sind gerade im ersten Schuljahr in der Eichendorffschule gut angekommen. Die beiden Jüngeren sind noch im Kindergarten, ...

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Der punker e.V. unterstützt eine Unterschriftensammlung, die es der Familie erlauben soll, wieder nach Heidelberg zurückzukehren. Wer sich daran beteiligen möchte, kann die Vorlage zur Unterschriftensammlung hier herunterladen.Die Unterschriftenlisten können bei V. Schenk im Burnhofweg 4 eingeworfen werden oder direkt zum Oberbürgermeister, Rathaus, Marktplatz 10, 69117 Heidelberg geschickt werden.

Licht in der Dunkelheit mit dem Quartiersorchester

Bericht: Dörte Pommerien Fotos: Raabe Hackbusch / Frank Spiller

tl_files/bilder/2017/2018_02_Licht_in_der_Dunkelheit_Quartiersorchester/DSC08847.JPGKann ein Orchester ohne Dirigent schöne Musik machen? Genau das bewies uns zu dem 17. Licht in der Dunkelheit am 4.2.1018 um 17 Uhr in der schönen Melanchtonkirche das 11 köpfige Quartiersorchester.

Um mehr gemeinsames Rohrbach von West zu Ost zu erleben, ließ sich dieses Orchester einladen, um in ihrer besonderen Besetzung mit 3 Geigen, 2 Querflöten, 3 Klarinetten, 2 Celli und einem Klavier durch verschiedene musikalische Zeitalter zu verführen.

Dieses Orchester startete vor 8 Jahren im Quartier am Turm mit nachbarschaftlichen spielfreudigen Musikern, mittlerweile kommen auch Bammentaler oder eingesessene Ost-Rohrbacher dazu. Da kein Dirigent sämtliche Vorgaben macht, sind alle Mitglieder aufgefordert, ...

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Gemeindehaus Rohrbach-West – Einfach „Ex und Hopp“?

Sparzwang in der Melanchthongemeinde: Ersatzloser Abriss als „Optimierung des Gebäudebestands”?

von E. Wolfin

tl_files/bilder/2018/2018_02_Gemeindehaus_Rohrbach_west/Bild-Gemeindehaus.JPGIn Zeiten abnehmender Mitgliederzahlen müssen die Kirchen sparen, keine Frage. Aber doch bitte mit Maß und Verstand und unter Berücksichtigung der Bedürfnisse vor Ort. Wer zentrale Immobilien in guter Lage verkauft, weil sich das „eben gut rechnet“, muss sich immer auch fragen, wie es danach in der Gemeinde weitergeht. Z.B. für Mitglieder, die im fortgeschrittenen Alter oder aufgrund einer Mobilitätsbehinderung auf Barrierefreiheit angewiesen sind.

Viele Jahre wurde am maroden evangelischen Gemeindezentrum der Melanchthongemeinde in Rohrbach-West nichts investiert. Jetzt soll es abgerissen werden – ersatzlos. Obwohl hier gute, engagierte Gemeindearbeit stattfindet und das Zentrum ein wichtiger, zentral gelegener Begegnungsort im Stadtteil ist, der barrierefrei zugänglich ist.

Zum Hintergrund zwei Anmerkungen. 1.) Im Vorfeld hatten beide Kirchen leider keinen Konsens gefunden für ein gemeinsames ökumenisches Gemeindezentrum als zukunftsfähige und zugleich kostengünstige Lösung, von der alle profitieren. 2.) Planerisch wird nicht langfristig gedacht: Als Rollstuhlfahrer kommt man in Rohrbach-Ost „oben am Berg“ nicht in die alte Melanchthon-Kirche. 2010 wurde hier bei Umbauarbeiten zwar die breite Treppenanlage erneuert – aber ohne Rampe für Rollstuhlfahrer. Obwohl damals das beauftrage Architektenbüro im Vorfeld eine solche Rampen-Variante explizit vorschlug…

Doch zurück zum maroden Gemeindezentrum, hier gibt es dringenden Handlungsbedarf:

Eine Gemeindeinitiative sammelt jetzt Unterschriften und fordert – neben einer schnellen Beseitigung der gröbsten Mängel – eine transparente Erarbeitung einer Gesamtlösung für Heidelberg, bei der die Rohrbacher Interessen berücksichtigt werden.

Die Unterschriftenliste können Sie hier downloaden …

Ausgefüllte Unterschriftenlisten bitte beim Pfarramt West, Heinrich-Fuchs-Straße abgeben oder einwerfen.

Sehr lesenswert ist auch der folgende Artikel von Hans-Jürgen Fuchs. Weiterlesen ....

Kino im Süden…

…ist nach dem Gemeinderatsbeschluss im letzten Dezember weiterhin in Sicht. Und darauf freut sich der Punker mit vielen  anderen Leuten in unseren Stadtteilen: Das Kulturzentrum „Karlstorbahnhof zieht einschließlich des Karlstorkino in die Campell-Barraks (ehemals Headquater /Römerstraße).

Laut Berichterstattung der RNZ (176/2017 und 8/2018) verstehen weder der Verein Alt-Heidelberg noch dert Vorsitzende des Medienforums (voraussichtlicher Betreiber des Kinos), welche Chancen dem Karlstorkino und damit der Arbeit des Medienforums in Aussicht gestellt werden. Auch wir wünschen uns, dass das Karlstorkino mit dem Medienforum als “lebendiger Ort für Begegnungen, Austausch und Reflexion über Film und Filmkunst bleiben soll“ – als integraler Bestandteil des neuen Kulturzentrums in der Südstadt!

Und in einem Leserbrief in der RNZ stellt unser Mitglied Gerhard Peters den eher rückwärts gewandten Argumenten der Beharrer folgende Fragen gegenüber:

Fragen eines neugierigen Kinobesuchers: Wem gehört das Karlstorkino? Wer finanziert die Spesen? Ist es der Betreiber „Medienforum“?  Oder gar der Verein „Alt-Heidelberg“? Oder doch die Heidelberger Bevölkerung, die den amtierenden Gemeinderat zu ihrem Souverän gewählt hat? Welches Demokratieverständnis steht dahinter, wenn man dessen nicht jedem genehmen Entscheidungen einfach schmollend aussitzt und auf einen Gesinnungswandel nach den nächsten Kommunalwahlen beharrt? Und schließlich: Sollen Stadtteile außerhalb der Altstadt gefälligst ganz auf kulturelle Einrichtungen verzichten? So viele Fragen…

Der Islam hat viele Gesichter – Die Würde des Menschen

Bericht: Mirjam Mohr / Bilder: Nora Wohlfarth

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Religion, Emanzipation, Kopftuch und Menschwürde – um diese Themen drehte sich am 30. November 2017 die zweite Veranstaltung der Reihe „Der Islam hat viele Gesichter – was befremdet uns, was verbindet uns“. Erneut hatte die AG-Asyl – Rohrbach sagt JA gemeinsam mit dem punker e.V. ins Alte Rathaus eingeladen – diesmal berichteten ein schon länger in Deutschland heimischer Syrer und zwei vor dem Krieg geflüchtete Syrerinnen aus ihrem Leben und ihren Erfahrungen in Syrien, auf der Flucht vor dem Krieg sowie in Deutschland und mit den Deutschen. Rund 40 Zuhörer waren gekommen, um mit den dreien teilweise durchaus kontrovers zu diskutieren. Yahya Madani kam bereits 1989 aus Syrien nach Heidelberg und übte verschiedene Berufe aus, unter anderem arbeitete er als freier Journalist für den WDR. Nachdem er zwischenzeitlich wieder in sein Heimatland gezogen war, kam er Ende 2011 zurück nach Deutschland. Nourhan Hadidi und ihre Mutter Iman Karboutli kamen Ende 2015 als Kriegsflüchtlinge nach Deutschland, landeten zunächst in Passau und anschließend in Dresden, bevor es ihnen gelang, nach Heidelberg zu ziehen, wo Yahya Madani, den sie aus Syrien kennen, inzwischen wieder lebt.

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Der Punker e.V. – vernetzt und gut gerüstet für die Aktivitäten in 2017/2018

von Jürgen Ripplinger

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In Februar 2017 trafen sich der erweiterte Vorstand und weitere interessierte Punker in der Jugendherberge Dahn in der Pfalz zu einer zweitägigen Klausur.

Wo stehen wir? Was haben wir in 2016 - im Jubiläumsjahr des Stadtteils- unternommen, was ist uns als punker besonders wichtig, was planen wir für 2017 und wer arbeitet bei welchen Aktivitäten aktiv mit.

Mit viel Engagement und Spaß, mit professioneller Moderation (Andrea Tenorth), Visualisierungstechniken und pfiffigen Methoden wie z.B. die „Turmbauaktion“ haben wir zwei Tage intensiv an unseren Themen gearbeitet.

 

... den vollständigen Bericht und weitere Bilder finden sie hier ...

Das Rohrbacher Bücherregal

tl_files/bilder/2015/2015_04_Das_Rohrbacher_Buecherregal/DSC07104.JPGBericht und Bilder von Raabe Hackbusch und Gerhard Peterstl_files/bilder/2015/2015_04_Das_Rohrbacher_Buecherregal/DSC07102.JPG

Am letzten Donnerstag  war es so weit:  Als sechster Stadtteil Heidelbergs hat auch Rohrbach sein Öffentliches  Bücherregal bekommen. Zwar wurde es zunächst am falschen, aber sechs Stunden später dann doch noch rechtzeitig vor der Einweihung am richtigen Ort neben der Litfaßsäule an der Ecke Rathausstraße/Amalienstraße tief verankert, sorgfältig geputzt und bei einem Glas Sekt seinen Nutzer*innen übergeben.

Zahlreiche punker und andere Interessierte waren zur kurzfristig anberaumten Einweihungsfeier gekommen, brachten auch gleich, wie gewünscht, reichlich Bücher mit – von denen nicht wenige am selben Abend auch wieder verschwanden und somit ihren Besitzer und Leser wechselten. ... hier weiterlesen