Gedenkveranstaltung zur Pogromnacht in Rohrbach

mit einem Vortrag über Ruth Veit Simon, 1940 jüdische Patientin in der Thoraxklinik

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Bericht: Claudia Rink     Fotos: Reiner Herbold / Josef Scherhaufer

Am Abend des 9. November trafen sich auch dieses Jahr wieder über 70 Personen im Stadtteil Rohrbach, an dem Platz, wo einst die Synagoge stand, um an ihre Zerstörung im Jahr 1938 zu erinnern.

Angeführt vom Studentensturmbannführer Franz von Chelius drangen in den frühen Morgenstunden des 10. Novembers SA-Männer und Studenten in die Rohrbacher Synagoge ein, nachdem sie bereits die Synagoge in der Altstadt in Flammen gesetzt und auf ihrem Weg nach Süden, Geschäfte und Wohnungen in der Weststadt geplündert und demoliert und jüdische Menschen verprügelt hatten. In Rohrbach setzten sie ihr Verwüstungswerk fort: Die Tür zur Synagoge wurde eingeschlagen, Bänke und Mobiliar mit Äxten zertrümmert, Bücher aufgeschichtet und in Brand gesteckt, um danach das Gebäude in Flammen aufgehen zu lassen; Sie zogen weiter ...

den vollständigen Bericht mit Bildern der Veranstaltung finden Sie hier

Arnim Töpel "Nur für kurze Zeit – Alles Gloffe!"

Bericht: Anne Kloos / Bilder: Hans-Jürgen Fuchs

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Zum 6. Mal in 10 Jahren hatte Rohrbach das Vergnügen und die Ehre, Arnim im Saal des Roten Ochsen zu empfangen!  Das war es wert, durch Valentina Schenk und Hans-Jürgen Fuchs gleich zweifach begrüßt zu werden, zumal dies auch schon die zweite Veranstaltung im Rahmen des rorbacher Herbstes war, die von punker und Stadtteilverein gemeinsam gestemmt wurde!

Es war, wie immer, wunderbar, Arnim auf der Bühne zu erleben, auch wenn sich Vieles verändert hat. Das Publikum zum Beispiel, „da kämen jetzt junge Leute mit Eltern und Großeltern zu so einem coolen Typen – und das, obwohl der so alt ist  wie die eigenen Erzeuger!“ Die sich übrigens manchmal gar nicht mehr so eindeutig zuordnen lassen, sind doch aus den Stammbäumen von früher längst  die neuartigen Patchwork-Stammhecken geworden.

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Der Islam hat viele Gesichter – Ein Abend mit Ibrahim Ethem Ebrem

Bericht: Mirjam Mohr / Bilder: Nora Wohlwarth

tl_files/bilder/2017/2017_10_Der_Islam_hat_viele_Gesichter/IMG_8216_web.JPG„Der Islam hat viele Gesichter – was befremdet uns, was verbindet uns“- unter diesem Motto steht eine neue Veranstaltungsreihe, die die AG-Asyl – Rohrbach sagt JA gemeinsam mit dem punker e.V. ins Leben gerufen hat. Zum Auftakt der Reihe, die sich an interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Rohrbach, aber auch aus anderen Stadtteilen Heidelbergs richtet, luden die Veranstalter am 12. Oktober 2017 ins Alte Rathaus zu einem Gespräch mit Ibrahim Ethem Ebrem ein. Der in Heidelberg aufgewachsene Autor und Referent der politischen Bildung mit familiären Wurzeln in der Türkei kann kompetent über verschiedene Aspekte islamischen Lebens und Zusammenlebens in Deutschland berichten: Er hat sowohl katholische als auch islamische Theologie studiert, ist unter anderem Steuerungsmitglied des Zukunftsforums Islam der Bundeszentrale für politische Bildung sowie Mitbegründer der von Heidelberger Musliminnen und Muslimen ins Leben gerufenen Initiative „Teilseiend“ und arbeitet mit beim Heidelberger Präventionsprojekt gegen Radikalisierung an Schulen.

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Keine Diven – wir sind noch nicht soweit!

Bericht: Anne Erpelding  Bilder: Hans-Jürgen Fuchs

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Im Rahmen des rorbacherherbst fand am 6. Oktober 2017 im Roten Ochsen die Aufführung „Keine Diven“ statt. Wie schon beim verregneten Heidelberger Herbst in der Woche zuvor war auch dies ein feuchtkühler Abend, was aber der Stimmung im ausverkauften Saal keinen Abbruch tat.

Die Veranstaltung wurde gemeinsam von punker und Stadtteilverein ausgerichtet. Eigentlich sollte es eine Wiederholung des im Jubiläumsjahrs aufgeführten „Weiberkrams“ sein. Der Absprung einer der Künstlerinnen stellte die verbleibenden Akteurinnen vor die Herausforderung aus drei zwei zu machen. Ihre Sorgen sollten unbegründet sein – am Ende standen sechs starke Rohrbacher Frauen auf der Bühne, neben Anne Kloos und Dörte Pommerien auch Martina Baumann, Andrea Tenorth, Franziska Winkler und Stella Macha, die das Publikum auf das Vortrefflichste unterhielten. Nicht zu vergessen die drei musikalischen Männer: Florian Becht-Pommerien, Thomas Nigl und Thomas Kochhan.

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Leimer Straße Nord = Fahrrad-Straße…?

Und die Fußgänger?! 

tl_files/bilder/2017/2017_10_Leimerstrasse_als_Fahrradstrasse/Bild.JPGvon E.Wolfin / H.J. Fuchs

Die Stadt Heidelberg beabsichtigt, nach der Plöck weitere Straßen in Heidelberg zu Fahrradstraßen zu machen und damit den Radverkehr sicherer, schneller und attraktiver zu machen…

[In Rohrbach wird] nur die Strecke Veit-Stoss-Straße/Turnerstraße zwischen Fichtestraße und Römerstraße als „geeignet” für eine Fahrradstraße eingestuft, alle anderen Rohrbach Strecken gelten als „bedingt geeignet”. Das hängt vor allem mit den Fahrbahnbreiten zusammen.

Trotzdem soll die Leimer Straße prioritär umgesetzt werden…

Was würde das konkret bedeuten?

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Der Punker e.V. – vernetzt und gut gerüstet für die Aktivitäten in 2017/2018

von Jürgen Ripplinger

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In Februar 2017 trafen sich der erweiterte Vorstand und weitere interessierte Punker in der Jugendherberge Dahn in der Pfalz zu einer zweitägigen Klausur.

Wo stehen wir? Was haben wir in 2016 - im Jubiläumsjahr des Stadtteils- unternommen, was ist uns als punker besonders wichtig, was planen wir für 2017 und wer arbeitet bei welchen Aktivitäten aktiv mit.

Mit viel Engagement und Spaß, mit professioneller Moderation (Andrea Tenorth), Visualisierungstechniken und pfiffigen Methoden wie z.B. die „Turmbauaktion“ haben wir zwei Tage intensiv an unseren Themen gearbeitet.

 

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Das Rohrbacher Bücherregal

tl_files/bilder/2015/2015_04_Das_Rohrbacher_Buecherregal/DSC07104.JPGBericht und Bilder von Raabe Hackbusch und Gerhard Peterstl_files/bilder/2015/2015_04_Das_Rohrbacher_Buecherregal/DSC07102.JPG

Am letzten Donnerstag  war es so weit:  Als sechster Stadtteil Heidelbergs hat auch Rohrbach sein Öffentliches  Bücherregal bekommen. Zwar wurde es zunächst am falschen, aber sechs Stunden später dann doch noch rechtzeitig vor der Einweihung am richtigen Ort neben der Litfaßsäule an der Ecke Rathausstraße/Amalienstraße tief verankert, sorgfältig geputzt und bei einem Glas Sekt seinen Nutzer*innen übergeben.

Zahlreiche punker und andere Interessierte waren zur kurzfristig anberaumten Einweihungsfeier gekommen, brachten auch gleich, wie gewünscht, reichlich Bücher mit – von denen nicht wenige am selben Abend auch wieder verschwanden und somit ihren Besitzer und Leser wechselten. ... hier weiterlesen