Bürgerplaketten 2003 verliehen

06.07.2003 11:18

Tag der offenen Tür im Rathaus - Verleihung der Bürgerplakette der Stadt Heidelberg. Zum zweiten Mal wurden in Heidelberg Bürgerplaketten für ehrenamtliches Engagement verliehen. Im völlig überfüllten Spiegelsaal des Prinz Carl beglückwünschte Beate Weber über zwanzig Menschen aus Heidelberg zum Erhalt der Plakette, die zur Förderung der Zivilcourage und Verantwortung für das Zusammenleben in Heidelberg vergeben wird, den ehrenamtlichen Einsatz für das Gemeinwohl ehrt und vom Gemeinderat einstimmig beschlossen wurde. Von den zwanzig Geehrten kamen drei aus Rohrbach. Wir gratulieren ganz herzlich.

Sigrid Treiber wurde für ihre Arbeit im Club für Behinderte, den sie seit 1970 organisiert geehrt. Sie engagiert sich aber auch seit Jahren in der eangelischen Kirchengemeinde. Was wäre z.B. der weihnachtliche Familiengottesdoenst ohne sie?

Jürgen Hatzner erhielt die Plakette für seine Arbeit für Kinder und Jugendliche mit Behinderung. Jürgen Hatzner hat sich als Vater zweier mehrfach behinderter Kinder, die von 1991 - 1997 im Kindergarten Pusteblume betreut wurden, äußerst engagiert in der Elternarbeit des Kigas eingebracht. Er rief eine Wurstsuppeninitiative auf dem Handschuhsheimer Weihnachtsmarkt in´s Leben, die mehrere Jahre zur Tradition wurde und viele andere Eltern-Bastelaktionen, stets zu Gunsten des Kigas. Zudem baute er für die Pusteblume eine Klangkiste und eine Lichtorgel für Schwerstbehinderte - beides ist heute noch in Gebrauch. Jürgen Hatzner ist Beirat im Vorstand der Lebenshilfe und engagierter Vater in der Graf-von-Galen-Schule.

Jürgen Hatzner (rechts)

Als dritter Rohrbacher erhielt Horst Fischer die Heidelberger Bürgerplakette für seine langjährige Arbeit in der freiwilligen Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr in Rohrbach.

Wir freuen uns, dass gerade im europäischen Jahr für Menschen mit Behinderung Bürgerplaketten vor allem in diesem Bereich vergeben wurden, sind stolz auf unsere Rohrbacherinnen und Rohrbacher und gratulieren auch allen andren Geehrten. Vielleicht motiviert dies auch andere, sich ehrenamtlich zu engagieren.

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