Anerkennung für ehrenamtliches Engagement: Einsatz für die Stadt gewürdigt

01.01.2006 20:23 von Hans-Jürgen Fuchs

Viele Rohrbacher/innen erhielten Auszeichnung für ihr bürgerschaftliches Engagement

Zum fünften Mal wurde die Bürgerplakette der Stadt Heidelberg vergeben. Am 5. Dezember, dem Internationalen Tag der Freiwilligen, überreichte Oberbürgermeisterin Beate Weber die Auszeichnung im Spiegelsaal des Prinz Carl. Sie verlieh 33 Plaketten an bürgerschaftlich engagierte Heidelberger/innen. Die Stadt vergibt die Bürgerplakette „als Anerkennung des persönlichen Einsatzes für das Gemeinwohl, insbesondere für bürgerschaftliches Engagement“.

„Dieses ehrenamtliche Engagement ist für uns alle von unendlicher Wichtigkeit. Sie erbringen Leistungen, mit denen der Staat überfordert wäre“, sagte Oberbürgermeisterin Beate Weber bei der Verleihung: „Dafür wollen wir Ihnen danken.“

Jedes Jahr schlagen Mitglieder der Stadtteilvereine, der Bezirksbeiräte, des Gemeinderats und der Stadtverwaltung Personen vor. Jede/r Heidelberger Bürger/in kann über diese Gremien ebenfalls Empfehlungen aussprechen. Der Gemeinderat entscheidet über die vorgeschlagenen Kandidaten und vergibt maximal 35 Plaketten pro Jahr. 30 werden für besonderes Engagement auf Stadtteilebene und fünf Plaketten für gesamtstädtische Verdienste verliehen.

Die Rohrbacher Träger/innen der Bürgerplakette 2006

Die Rohrbacher Bürgerpreisträger

  • Renate Hammerstein hat sich seit vielen Jahren als „gute Seele” des Rohrbacher Heimatmuseums große Verdienste erworben.

  • Karl Hemmerich ist seit 1996 ist Beiratsmitglied im Stadtteilverein Rohrbach und engagiert sich hinter den Kulissen des Heimatmuseums und bei der Durchführung vieler Vereinsaktivitäten.

  • Heide Kaltschmitt ist seit 20 Jahren im Stadtteilverein Rohrbach in der evangelischen Kirche, in der Kinder- und Jugendarbeit sowie im Seniorenzentrum aktiv.

  • Waltraud Albrecht, Tilli Wolf (Schlierbach): Beide setzen sich insbesondere für den Aufbau eines sozialen Netzwerkes für Senior/innen mit Mobilitätseinschränkungen ein.

  • BIBI Projekt an der IGH, verantwortlich: Anja Kettenmann (für gesamtstädtische Verdienste): Durch den unermüdlichen Einsatz von Schülern und Eltern hat sich die Schulbibliothek nach Auflösung der Filiale der Stadtbücherei fest institutionalisiert.

  • Ingrid Vogt (für gesamtstädtische Verdienste): Seit über zwei Jahrzehnten hat sie sich um die Förderung der Internationalen Gesamtschule Heidelberg verdient gemacht, vor allem auch durch die Unterstützung bedürftiger Kinder.

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